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Die vorliegende Chronik  beinhaltet die Periode von 01.12.1975 bis zum 31.11.76. Die gesamte Chronik hat einen Seitenumfang von 173 Seiten.  Allein der Teil, der sich mit der politischen Arbeit im FJB in diesem Zeitraum beschäftigte, war 41 Seiten lang. Dieser Teil wird im nachfolgenden Kommentar nicht behandelt.

Mit dem Blatt 42 setzt hier die Darstellung der Chronik mit dem Punkt  „2.7. Inhalt der Eingaben und Beschwerden“  ein.

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Das wird den Leser hier heute vielleicht verwundern, daher dazu einige Erläuterungen. Die Arbeit mit den Eingaben und Beschwerden nahm zu allen Zeiten im Truppenteil eine wichtige Stellung ein! Über Anzahl, Inhalt und Auswertung bzw. Umsetzung von Ergebnissen wurde peinlich genau Buch geführt. Diese Arbeit war Bestandteil der Führungstätigkeit des Kommandeurs und seiner nachgeordneten Führungskräfte.  Darüber gab es ein regelrechtes Berichtswesen mit periodischen  Auswertungen durch den Vorgesetzten. Das sollte auch den Ausdruck der Demokratie im FJB darstellen.

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Es betraf sowohl die Eingaben und Beschwerden, die auf dem Dienstweg bearbeitet wurden, als auch die, die über den Weg der Linie des Polit- und Parteiapparates liefen, die praktisch ohne Einhaltung des Dienstweges zu behandeln waren. Die hier dargestellten Eingaben und Beschwerden waren die, die letztendlich durch den Kommandeur bzw. SC des FJB bearbeitet wurden.

Nicht erfasst in dieser Darstellung sind die Gesamtzahl der Eingaben und Beschwerden, die in der Ebene der Einheiten bearbeitet wurden.

Nachfolgend stellen wir hier vier Seiten mit insgesamt 12 Sachständen dar. Wir überlassen es hier dem Leser,  zu werten. So weit es noch erinnerlich ist, werden wir dazu auch Fragen beantworten.

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Klaus-Dieter Krug

 

Quelle der Zitate und Auszüge:
Bundesarchiv Freiburg, Abteilung Militärarchiv
BAF DVH 8-2/46590